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 Prvi broj izašao 15. jula 1874. u Kragujevcu
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 12. 06. 1999
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Papandreu traf Zivadin Jovanovic

Multiethnisches Kosovo wichtig fuer den Balkan

Belgrad - In Belgrad endeten etwas vor 13 Uhr die Gespraeche des jugoslawischen Aussenministers Zivadin Jovanovic mit dem griechischen Aussenminister Jorgos Papandreu.

Nach den Gespraechen betonte Jovanovic, dass das Kosovo-Friedensabkommen auf "hohen internationalen Standarden der Menschen- und Minderheitsrechte beruht" und sagte, dass "diese Vereinbarung die Aufrechterhaltung des multiethnischen und mulireligioesen Charakters der Provinz Kosovo gewaehrleistet".

"Es ist wichtig, dass die territoriale Integritaet bewahrt wurde und dass Separatismus und Missachtung der Grenzen keine Zukunft in dieser Region, Europa und der ganzen Welt haben", sagte der jugoslawische Aussenminister.

Jovanovic dankte dem griechischen Minister fuer die "Freundschaft des griechischen Volkes waehrend der zweieinhalbmonatigen Aggression" gegen Jugoslawien und "Griechenlands diplomatische Hilfe".

Jovanovic fuegte hinzu, dass "man keine Zeit beim Aufbau und Rekonstruktion der zerstoerten jugoslawischen Infrastruktur verlieren darf", wobei er betonte, dass das "im Interesse des gesamten Balkanraums ist".

Papandreu je ocenio da je " veoma važnan deo sporazuma demitlitarizacija separatističke Oslobodilačke vojske Kosova".

Grčki ministar je istakao da je "za Balkan veoma važno da Kosovo ostane multietničko" zbog čega je nakon potpisivanja sporazuma jedan od prioriteta međunarodne zajednice "da se i Srbi osećaju sigurno na Kosovu".



Demnaechst Wiederaufnahme der Fluglinie Belgrad-Tivat

Belgrad - Die jugoslawische Fluggesellschaft JAT bereitet die Wiederaufnahme der Linie Belgrad-Tivat vor, bestaetigte das Mediazentrum dieser Fluggesellschaft.

Diese Linie wird sofort nach Erhalt der Bewilligung zur Wiederaufnahme des Flugverkehrs ueber Jugoslawien wiederaufgenommen werden, und JAT wird die Reisenden nach Podgorica mit Bussen vom Flugplatz Tivat zur monenegrinischen Hauptstadt befoerdern.

Wie das Blatt "Politika" in der Ausgabe vom Freitag schreibt, kann man im internationalen Flugverkehr die Wiederaufnahme der Fluege nach Larnaka, Prag, Moskau, Zuerich und einigen anderen Destinationen im Nahen Osten erwarten.



Schwierigkeiten der Soldaten und Polizisten aus Kosovo

Im Exil wegen des Friedensdiktats

Pristina - Beim Abzug der jugoslawischen Soldaten und Polizisten aus dem Kosovo gibt es ein spezifisches Problem - viele, die in den naechsten 11 Tagen diese Provinz verlassen werden, sind hier ansaessig. Einer davon ist auch Nebojsa, Polizist aus Kosovska Mitrovica, der mit Frau und zwei Soehnen nur einige hundert Meter von der improvisierten "Polizeiwache" lebt, da das Gebaeude des Innenministeriums in einem Nato-Angriff vollkommen zerstoert wurde.

"Wenn die Entscheidung an mir liegen wuerde, ginge ich nicht, aber das Abkommen muss eingehalten werden und alle Soldaten und Polizisten muessen Kosovo verlassen", sagte Nebojsa, und fuegte hinzu, dass er sicher zurueckkehren wird, wenn ihm die internationalen Truppen die Sicherheit garantieren koennen.

Wie die meisten Kosovo-Serben hat er keine Verwandten ausserhalb Kosovos und beabsichtigt nicht sein Familie in Kosovo zu lassen.

"Bewaffnete Albaner griffen in den letzten 15 Monaten alle Andersglaeubige an - auch Frauen, Kinder und Alte. Wie koennte ich gehen und meine Familie im Stich lassen? Wenn alles nach der vereinbarten Abmachung laeuft, werden wir bald zurueckkehren".

"Wenn ich irgendwohin gehen muesste, dann zur Verwandten in Pristina oder Djakovica", erzaehlt Nebojsa waehrend wir auf den Treppen der Polizeiwache stehen. An der grossen Tuer stehen ein Dutzend Todesanzeigen von Polizisten, die in den letzten drei Monaten bei UCK-Angriffen aus dem Hinterhalt oder Nato-Bombardement ums Leben gekommen sind.

"Was kann ich sagen?", sagt er bei diesem Anblick. "Das schlimmste ist, dass keiner von ihnen im Kampf gefallen ist, sondern aus dem Hinterhalt in der Naehe ihrer Haeuser getoetet wurden".

Er sagt, dass das Schicksal der Serben in Kosovo im grossen Masse vom Professionalismus der internationalen Friedenstruppe abhaengen wird.

"Mein Vater war Angehoeriger der UN-Truppen in Egypten. Wenn jene die kommen so handeln wie er, dann hat Kosovo vielleicht eine Zukunft", sagte er und fuegte hinzu, dass "anderenfalls diese Provinz viele Menschen verlassen werden, nicht nur Serben sondern auch Albaner".

"Ich hoffe, dass sie nicht wie die Kosovo-Beobachtungsmission sein werden, da sie und das Nato-Bombardement die groesste Schuld dafuer tragen, was in Kosovo geschehen ist. Serben sind ein friedliches Volk. Um des Friedens willen haben wir auch dem Einzug fremder Truppen auf unser Gebiet zugestimmt. Nach langjaehriger Arbeit bei der Polizei kann ich jeden Menschen offen ins Auge blicken. Ich hoffe, dass das in einigen Jahren auch die Angehoerigen der UN-Truppen sagen koennen", schliesst Nebojsa.



Anlaesslich der Weltuerauffuehrung von Peter Handkes "Die Fahrt im Einbaum oder Das Stück zum Film vom Krieg"

Belgrad gratulierte Wien

Belgrad - Das jugoslawische Nationalthetar gratulierte in einem Brief den Kollegen im Wiener Burgtheater die Welturauffuehrung Peter Handkes Theaterstueck „Die Fahrt im Einbaum oder Das Stück zum Film vom Krieg", dass in Belgrad ebenfalls inszeniert wird.

"Da die Vorbereitungen in der Kriegszeit begannen, hat sich unser Theateransemble mit diesem Werk sehr identifiziert. Das ist wahrscheinlich der Grund, weshalb hier Ihrer Urauffuehrung soviel Gefuehle und Aufmerksamket entgegengebracht wurden. Herrn Claus Peymann, seinen Schuspielern und Mitarbeitern wuenschen wir viel Erfolg und ein langes Leben. Wir hoffen einen Teil dieses Erfolgs mit unserer Vorstellung zu wiederholen".



Jugoslawischer Fernsehsender RTS dreht Stueck von Harold Pinter

"Ausser Frage" entgeltlos

Belgrad - Das Theaterstueck "Ohne Frage" des britischen Schriftstellers Harold Pinter wird demnaechst als Fernsehfilm zu sehen sein. Mitte Juni wird die Dramaredaktion des jugoslawischen Fernsehsenders RTS mit den Dreharbeiten dieses Fernsehstuecks in der Uebersetzung von Nada Curcija Prodanovic beginnen. Der Regisseur wird Slobodanom Z. Jovanovic sein, Redaktionsleitung Aleksandar Avramovic, Direktor der Fotografie Veselko Krcmar, Buehnenbildner Dobrila Stefanovic, Kostuem Sofija Kuzmanovic. In den Hauptrollen spielen Boris Komnenic und Dragan Petrovic.



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