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 Prvi broj izašao 15. jula 1874. u Kragujevcu
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 20. 05. 1999
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SINA
Glas nedelje
Srpsko nasledje
In der 58. Angriffsnacht gegen Jugoslawien: Nato griff Belgrad und Suedserbien an

Neue Zivilistenopfer

Bujanovac - Nato-Flugstreitkraefte griffen am Mittwoch den suedoestlichen Teil der Gemeinde Bujanovac in Suedserbien mit 16 Raketen an. Der Angriff dauerete von 9.20 bis 10.17 Uhr, meldeten serbische Medien.

Die Detonationen waren sogar im 30 Kilometer entfernten Vranje zu hoeren.

Belgrad - Am Dienstag abend um 22.30 Uhr wurde das Treibstoffdepot der staatlichen Oelgesellschaft Jugopetrol beim belgrader Ausflugsort Ada Ciganlija angegriffen. In diesem Angriff gab es keine Verletzten.

Nach dem Bombardement brach ein kleinerer Brand im Treibstoffdepot aus, und an den umgebenden Haeusern in der Siedlung Banovo Brdo sind die Fensterscheiben zerbrochen. Die Radnicka Strasse, in der sich das Depot befindet, war gewisse Zeit fuer den Verkehr geschlossen.

Suva Reka - Eine Nato-Rakete schlug am Dienstag 21.10 Uhr auf den Grossraum des Ortes Suva Reka ein.

Pristina - Nato-Flugzeuge griffen am Mittwoch erneut Ziele in Kosovo an. Etwas vor 13 Uhr, wurde die Umgebung von Pec mit drei Raketen angegriffen und zur gleichen Zeit schlug eine Rakete auf das verlassene Hotel "Park" in der Stadtmitte ein.

Die Siedlung Belacevac in der Gemeinde Kosovo wurde ebenfalls etwas vor 13 Uhr mit zwei Raketen beschossen, und nur zehn Minuten spaeter fielen 4 Raketen auf die Siedlung Pomazatin.

Um 13.00 Uhr schlugen zwei Raketen auf das Gebiet des Dorfes Ljubizda in der Gemeinde Prizren ein.

 

Namen der getoeteten im Angriff auf Gnjilane

Gnjilane - Von den erlittenen Verletzungen beim Nato-Angriff auf Gnjilane am Mittwoch, starben Ademi Dzevad, Arbeiter in der Fabrik Binacka Morava und drei Arbeiterinnen des Landwirtschaftskombinats Mladost - Ciprijanovic Gorica, Savic Djurdja und Cvetanovic Vesna.

Der Arbeiter Mitrovic Sava wurde operiert und befindet sich zur Zeit in der Intensivpflege. Die anderen sind, laut Dr. Dragan Mihajlovic, dem Oberarzt, ausser Lebensgefahr

Prizren - Nato-Flugzeuge griffen am Mittwoch Vormittag in zwei Angriffswellen Zivilobjekte im Raum Prizren an.

In der Zeit von 9.23 bis 9.36 Uhr feuerten Nato-Flugzeuge 7 verheerende Raketen auf das ausschliesslich albanisch bevoelkerte Dorf Zagradska Hoca nahe Prizren Prizren.

Im wiederholten Angriff von 9.55 bis 10.20 Uhr schlugen noch 5 Raketen auf den Viehmarkt im Randgebiet von Prizren ein. Der Markt war zu dieser Zeit leer, aber Zivilobjekte in der Umgebung erlitten grosse Schaeden.

Gnjilane - Zum sechsten Mal seit Beginn der Angriffe auf Jugoslawien, wurde am Mittwoch im 10.20 Uhr die Industriezone in Gnjilane beschossen.

Drei Raketen schlugen auf die bereits gebombten Werke der Binacka Morava, Mladost und Kosmet prevoza ein. Drei Frauen kamen dabei ums Leben, und ein Mann wurde schwer verletzt.



Gespraeche in Helsinki beendet, Tschernomyrdin trifft in Belgrad ein

Moegliche Einstellung des Bombardements

Helsinki -Finnlands Praesident Martti Ahtisaari erklaerte, dass seine Gespraeche mit den Vertretern Russlands und US ueber eine gemeinsame Haltung zur Loesung der Kosovo-Krise am Mittwoch positiv beendet wurden und der russische Sonderbeauftragte Viktor Tschernomyrdin nach Belgrad reist.

"Tschernomyrdin wird nach Belgrad reisen, und wir haben uns geeinigt, dass sich dieselbe Gruppe nach seiner Rueckkehr in Moskau wieder trifft ", sagte er ohne Einzelheiten des Gespraechs anzufuehren.

 

Ahtisaari reist nicht nach Belgrad

Helsinki - Obwohl Tschernomyrdin die Hoffnung ausdrueckte, gemeinsam mit Ahtisaari in die jugoslawische Hauptstadt zu reisen, wird Finnlands Praesident am Mittwoch Belgrad nicht besuchen, wurde im Kabinett des Praesidenten mitgeteilt

Die Frage einer eventuellen Einstellung der Nato-Luftangriffe auf BR Jugoslawien "wird wahrscheinlich nach Verhandlungen des russischen Sonderbeauftragten Viktor Tschernomyrdin mit Jugoslawiens Praesidenten Slobodan Milosevic geklaert", sagte Tschernomyrdins Berater Valentin Sergejew am Mittwoch.

Nach seiner Meinung, gelang es Tschernomyrdin ernsthafte Fortschritte im Verhandlungsprozess bei der Regelung der Kosovo-Krise zu machen.



Massimo D'Alema trifft Solana

Wir sind der Loesung nahe

Rom - Der italienische Ministerpraesident Massimo D'Alema erklaerte, dass er am Mittwoch den Nato-Sitz in Bruessel besuchen wird um die Kosovo-Krise mit dem Nato-Generalsekretaer Javier Solana zu eroertern, meldet Reuters.

"Die Loesung des Balkan-Konflikts ist immer naeher und ich meine, dass die Verabschiedung einer solchen UN-Resolution ein realistischer und notwendiger Zug ist", sagte der italienische Ministerpraesident Massimo D'Alema.



Treffen Politischer Direktoren G-8 ueber Kosovo

Bonn - Die Politischen Direktoren der sieben fuehrenden Industriestaaten und Russlands (G-8) trafen sich am Mittwoch nachmittag zu Beratungen ueber die Kosovo-Krise. Die Ergebnisse der Gespraeche in Petersberg koennen erst in den spaeten Abendstunden erwartet werden.

In Bonn wurde angekuendigt, dass dem G-8-Treffen auch der US-Vizeaussenminister Strobe Talbott hinzustossen wird, der ueber seine zweitaegigen Gespraeche in Helsinki mit dem finnischen Praesidenten Martti Ahtisaari und dem russischen Kosovo-Sonderbeauftragten Viktor Tschernomyrdin berichten soll.

Die Teilnehmer des Petersberg-Treffen wollen Fristen fuer die Durchfuehrung der G-8-Prinzipien festlegen. Danach wuerde die UN-Resolution vorbereitet werden als Grundlage zur Einleitung der politischen Loesung des Kosovo-Konflikts.

Der strittigste Punkt in den Verhandlungen zwischen Russland und den westlichen Mitgliedern der G-8 ist die Frage, wann die Nato-Angriffe auf Jugoslawien eingestellt werden sollen.

Russland vertritt den Standpunkt, dass Nato seine Angriffe waehrend der Vorbereitung der Resolution einstellen sollte und so den Weg fuer den Rueckzug jugoslawischer Truppen vom Kosovo freimacht. Die Allianz aber sagt, dass die Angriffe erst nach Verabschiedung der Resolution und Beginn des Truppenrueckzugs vom Kosovo eingestellt werden sollen.



Nato-Generalsekretaer Javier Solana erklaerte

Nato durchaus offen fuer die Idee einer Feuerpause

Bonn - Nato-Generalsekretaer Javier Solana erklaerte am Mittwoch, dass die Allianz "durchaus fuer die Idee einer Feuerpause offen ist", aber das der jugoslawische Praesident Slobodan Milosevic ein klares Signal geben muss, dass sich die serbischen Truppen aus dem Kosovo vollstaendig zurueckziehen werden. Zur gleichen Zeit betonte Solana im Interview mit der "Sueddeutschen Zeitung", dass Nato seine Angriffe auf Jugoslawien fortsetzen wird bis "Milosevic seine seine jetzige Haltung nicht aendert".

Der Nato-Generalsekretaer unterstrich die Einstimmigkeit der Buendnisspartner, dass eine Resolution des UN-Sicherheitsrats die Grundlage der weiteren politischen Loesung des Kosovo-Problems sein muss. Solana wies auf diplomatische Bemuehungen zur Beendigung des Kosovo-Konflikts hin und sagte, dass er optimistisch sei, dass es bald zu einer Loesung kommen wird.

Auf die Bemerkung, dass Nato bisher, nach zweimonatigen Angriffen, die serbische Armee nicht entscheidend getroffen hat, sagte Solana, dass Nato es mit einer "hoechst professionellen Armee zu tun hat, die sich darauf vorbereitet hat, in kleinen Einheiten zu operieren".



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