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 Prvi broj izašao 15. jula 1874. u Kragujevcu
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 19. 05. 1999
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Srpsko nasledje
Ein Toter und 6 Verletzte in Angriff auf Valjevo

Angriffe am Tage auf die Fabrik Krusik

Kraftwerk getroffen. Medizinisches Zentrum beschaedigt

Valjevo - Am Dienstag um 12.42, nur zwei Minuten nachdem die Luftschutzsirenen heulten, beschossen Nato-Flugzeuge die Fabrik Krusik in Valjevo zum zehnten Mal. Zunaechst ertoenten zwei starke Detonationen, und danach noch eine. Laut ersten Angaben, wurde das Kraftwerk getroffen, und wie die oertlichen elektronischen Medien berichten, schlugen Raketen auch in die Hoefe von Radisav Simeunovic, Mileta Krunic und Slobodana Djurovic aus Donja Grabovica ein.

 

Haushalt dem Erdboden gleichgemacht

Der Haushalt und Hof von Mileta Krunic in Jasenica wurde dem Erdboden gleichgemacht. Dabei kam seine Frau Milka (70) ums Leben, waehrend sein Sohn Miroljub (33) schwer verletzt wurde. Schwere Verletzungen erlitten auch Slavko Simic (1949), Vladimir Milutinovic (1977), Draga Krunic (1952) und Jovanka Vujic (1936), und leichtere Milica Maksimovic (1928), Zlatija Djordjevic (1957), Darko Krstic (1978), Miodrag Tufegdzic (1963), Petar Ninic (1927), Veselinka Simic (1929) und Milena Ilic (1952).

Drei Personen wurden verletzt und eine wurde sofort im Krankenhaus in Valjevo operiert. Die Verletzten befanden sich waehrend des Angriffs ausserhalb des Fabrikgelaendes, wurden aber vorrausslichtlich von Schrapnells getroffen.

Laut unbestaetigten Angaben, wurden drei Mitglieder der Familien Simeunovic und Krunic in den Angriffen verletzt, und Milka Krunić (70) kam ums Leben.

Laut Dr. Miroslav Sreckovic, dem Direktor des Medizinischen Zentrums in Valjevo, wurde auch das Krankenhaus beschaedigt, unter anderem zwei Roentgengeraete.



Fuenfzig Raketen fielen auf Kosovo

Pristina - Nato-Flugzeuge beschossen in der Nacht zum Dienstag Zivilziele in Kosovo. Laut Angaben des Provinzinformationsdienstes gab es in diesen Angriffen keine Toten und Verletzten.

Ziel der Angriffe waren Doerfer in der Gemeinde Srbica, Raum Drenica. Mit je zwei Raketen wurden die ausschliesslich mit Albanern bewohnten Doerfer Donje Obrinje und Likovac beschossen. Das Gebiet des Ortes Prizren wurde von 19 bis 19.58 Uhr angegriffen. In de Naehe des albanischen Dorfes Zur haben Nato-Flugzeuge 4 Raketen abgefeuert. Auf der Strasse Prizren-Zur wurde die private Tankstelle Batalaj und die Bruecke beim Dorf Vlasnje beschossen. Um 21 Uhr schlug eine Rakete in die Umgebung von Djakovica ein.

Am Montag wurde auch die Umgebung der Stadt Pec angegriffen und um 23.15 Uhr wurden drei Raketen auf den Grossraum suedlich von Pristina abgefeuert. Der Aggressor beschoss am Montag mit um 50 Raketen ausschliesslich Zivilziele in Kosovo.



Bruecken ueber Brvenica und Ibar angegriffen

Raska - Das Ibar-Flusstal wurde in der Nacht zum Dienstag von Nato-Flugzeugen angegriffen. Zunaechst wurde am fruehen abend der Gipfel Gobelja auf dem Berg Kopaonik mit 4 Raketen beschossen, und danach vernichteten Nato-Flugzeuge die Bruecke ueber den Fluss Brvenica auf der Strasse Raska-Kraljevo mit 4 Raketen. Das war der vierte Angriff auf diese Bruecke, die vollkommen vernichtet wurde.

Drei Raketen wurden auf das Dorf Sasevo bei Biljanovac im Ibar-Tal abgefeuert, wahrscheinlich um die Bruecke zu zerstoeren. Die Raketen verfehlten ihr Ziel und schlugen in die naheliegenden Felder ein. Beim Angriff auf die Bruecke ueber Brvenica, auf dem sich zu dieser Zeit Fussgaenger und Fahrzeuge befanden, wurde eine Person leichter verletzt.



Russischer Sonderbeauftragter am Mittwoch in Belgrad

Tschernomyrdin kommt

Helsinki - Der russische Jugoslawien-Sonderbeauftragte Viktor Tschernomyrdin sagte am Dienstag, dass er am Mittwoch eine Reise nach Belgrad zu Verhandlungen zur Beendigung der Kosovokrise plant.

"Wir sind hier um zu versuchen den Boden fuer Verhandlungen in Belgrad vorzubereiten", sagte Tschernomyrdin in einer kurzen Erklaerung auf dem internationalen Flughafen in Helsinki, vor Gespraechen mit dem US-Vizeaussenminister Strobe Talbott und Finnlands Praesidenten Martti Ahtisaari.



Einige tausend Zivilisten bisher in BR Jugoslawien getoetet

Belgrad - Der Sprecher des Bundesaussenministaeriums Nebojsa Vujovic erklaerte am Dienstag, dass "einige tausend Zivilisten" in den bisherigen Nato-Angriffen gegen Jugosalwien "getoetet wurden".

Vujovic betonte, dass ueber 1 000 getoetete Zivilisten identifiziert wurden, aber die genaue Opferzahl erst nach Abschluss einer Expertenuntersuchung veroeffentlicht werden wird.

"Wie muessen die Weltoeffentlichkeit ueber die Tatsache unterrichten, dass die Zahl der Opfer schnell steigt ", betonte Vujovic auf der Pressekonferenz und fuegte hinzu, dass viele Tote noch immer nicht identifiziert wurden, wie zum Beispiel einige Opfer des Angriffs auf einen Personenzug in der Grdelicka-Schlucht.

Der Sprecher des Bundesaussenministaeriums sagte, dass die Zahl von 87 Toten im Dorf Koris nicht endgueltig ist und dass 8 von 61 Zivilisten im Krankenhaus Prizren in sehr schwerem Zustand sind. Vujovic dementierte Nato-Berichte, dass die Albaner in Koris als lebende Schutzschilde dienten.

Der Sprecher des Bundesaussenministaeriums wiederholte, dass Jugoslawien alle Friedensinitiativen begruesst und betonte, dass die Einstellung des Bombardements Vorraussetzung fuer politischen Fortschritt ist. Anlaesslich der bestehenden Initiativen zur Krisenloesung, sagte er, dass die "Prinzipien der G-8 eines der Elemente des Friedensprozesses sind".



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