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 Prvi broj izašao 15. jula 1874. u Kragujevcu
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 22. April 1999
Izdaje NIP „GLAS“ a.d.
„GLAS JAVNOSTI“ d.d.
Vlajkovićeva br. 8,
Beograd, Jugoslavija

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Glas nedelje
Srpsko nasledje
 

Uebersicht der Zerstoerungen von Zivilzielen vom 24. Maerz bis 20. April

Drei Millionen Kinder bedroht, zehntausend Gebaeude zerstoert

Belgrad - Die "Uebersicht der Zerstoerungen von Zivilzielen auf dem Gebiet der BR Jugoslawien infolge der verbrecherischen Nato-Agression vom 24. Maerz bis 20. April 1999" wurde am Mittwoch auf der Pressekonferenz verteilt. In der Uebersicht wird angefuehrt, dass in Nato-Angriffen auf Jugoslawien um 500 Zivile getoetet, und mehr als 4 000 ernsthaft verletzt wurden.

In diesem Zeitraum hat Nato ueber 7 000 Angriffe mit insgesamt 700 Flugzeugen, davon 530 Kampfflugzeugen, auf das Gebiet der BR Jugoslawien unternommen, und dabei wurden ueber 2 000 Marschflugkoerper eingesetzt und ueber 6 000 t Explosiv geworfen.

Die Kriegsfolgen bedrohen 3 Millionen Kinder, und mehrere Milionen Menschen wurden Giftgasen ausgesetzt.

Es wurden 11 Bruecken zerstoert und 14 beschaedigt, 12 Bahnhoefe und -strecken, 6 Hauptverkehrsstrassen und 7 Flugplaetze beschaedigt. Es wurden 16 Krankenhaeuser und Medizinische Institutionen, ueber 190 Schulgebaeude und zehntausende oeffentlicher Objekte und Wohnhaeuser getroffen

In der Nacht zum Mittwoch, verstaerkte Nato seine Angriffe auf BR Jugoslawien

Buerogebaeude und Bruecken beschossen

Nato-Luftstreitkraefte haben am Mittwoch um 3.15 das Geschaeftszentrum "Usce" in Neu Belgrad mit drei Raketen beschossen. Es entstand grosser Sachschaden. In diesem Gebaeude befanden sich Raeume der Sozialistischen Partei Serbiens, die Rundfunk - und Fernsehsender "Pink" und "Kosava", sowohl um zwei dutzend Firmen. Auch die Sendeanlage des Fernsehsenders BK befand sich auf diesem Gebaeude.

Am Mittwoch um 2.40 Uhr wurde auch die Zezelj-Bruecke in Novi Sad mit zwei Raketen getroffen. Ziel von Nato-Bombern war die Fernsehanlage auf dem Berg Iriski Venac und die Raffinerie. Zwei staerkere Detonationen waren am Dienstag um 22 Uhr in der weiteren Umgebung von Novi Slankamen, um 30 km von Novi Sad, zu hoeren.

Im Angriff am Mittwoch um 2.47 wurde die Donaubruecke bei Beska getroffen, wobei eine Rakete nur 100 m von einer Kirche des Klosters Kovilj fiel.

 

Unbemanntes Flugzeug abgeschossen

Nato-Flugzeuge ueberflogen mehrmals Kragujevac und die weitere Umgebung von Sumadija, aber die Luftabwehr leistete starken Widerstand. Es wurde mindestens eine Rakete abgeschossen, deren Splitter auf einen geparkten Lastwagen in der Siedlung Male Pcelice fielen.

Die Luftabwehr des jugoslawischen Heeres hat in der Nacht zum Mittwoch ein unbemanntes Flugzeug im Dorf Gornje Stanovce in der Gemeinde Vucitrn abgeschossen. Zur gleichen Zeit wurde auch eine Rakete nahe dem Dorf Ajvalija abgeschossen.

Die Fabrik "Krusik" in Valjevo wurde am Mittwoch um 00.20 Uhr mit 8 Raketen beschossen. Dabei wurden zwei Personen schwer verletzt. Ein Krankenhaus und die naheliegenden Siedlungen wurden in diesem Angriff beschaedigt. Am Dienstag um 22.45 wurde der Zivil- und Militaerflugplatz Ponikve, westlich von Uzice, angegeriffen. Am Mittwoch um ein Uhr nach Mitternacht waren in Kraljevo einige Detonationen aus Richtung des Dorfes Mrsac zu hoeren. Nato-Flugzeuge beschossen ebenfalls die Doerfer in der Umgebung von Cacak. Vier Raketen fielen in der Umgebung vom Dorf Samaila.

Bei der Bombardierung des Fluechtlingslagers in der Naehe von Djakovica am Mittwoch um 3 Uhr kamen mindestens 10 Zivile ums Leben und ueber 16 wurden verletzt. Nato-Kampflugzeuge haben dieses Lager, in dem serbische Familien, die aus Kroatien gefluechtet sind, mit acht Raketen beschossen. Laut ersten Informationen ging das ganze Lager in Flammen auf.

In den fruehen Morgenstunden am Mittwoch war das Ziel der Nato-Bombern auch die Sendeanlage auf dem Berg Mokra Gora, fuenfzig Kilometer von Pristina entfernt.



Im Vorfall nahe Skopje: zwei Nato-Soldaten verletzt

Nato-Militaerfahrzeuge mit Seinen beworfen

Skopje - Am Dienstag wurden zwei franzoesische Soldaten im Rahmen der Nato-Truppen in Mazedonien verletzt, als Bewohner des Dorfes Kuceviste, 15 km noerdlich von Skopje, ein Fahrzeugkonvoi, dass durch den Ort hindurchfuhr, mit Steinen bewarfen, erklaerte der Nato-Sprecher in Skopje mit.

Die Bewohner warfen Steine auf eine Kolonne von drei Fahrzeugen, die durch den Ort fuhr. Im Versuch sich zu retten, waren die Soldaten gezwungen ein Jeep in der Kolonne zu verlassen, erklaerte Tray Kate, Nato-Sprecher in Mazedonien. Dabei wurde der Militaerjeep P4 in Brand gesetzt, erklaerten die Sprecher der franzoesischen Truppen.



Italienischer Ministerpraesident Massimo D`Alema

Klinton hat nicht alle Fallen vorausgesehen

Rom - Der Italienische Ministerpraesident Massimo D'Alema sagte im Interview der Zeitung "Corriere della Sera", dass der US-Praesident Bil Clinton "ein intelligenter und sympathischer Staatsmann ist, aber hat, was den Krieg betrifft, nicht alle Fallen der Militaerintervention gegen BR Jugoslawien vorausgesehen".

- Wenn der Krieg beendet ist, sollte man die Nato-Interventionskriterien ueberpruefen. Ich glaube, dass eine Einmischung im humanitaerem Sinne berechtigt ist, aber wir muessen die Interventionsgrenzen und -weise im Einklang mit den Prinzipien der internationalen Gemeinschaft erwaegen - sagte D'Alema.



Montenegros Praesident schlug die Forderung des Generalstabs des jugoslawischen Heeres ab

Djukanovic will die Polizei dem Heer nicht unterstellen

Podgorica - Montenegros Praesident Milo Djukanovic erklaerte, dass er die Forderung des Generalstabs des jugoslawischen Heeres nicht bewilligen wird, Montenegros Innenministerium unter die Kontrolle des Heeres su stellen. Djukanovic hat, laut Meldung des montenegrinischen Staatsfernsehens, fuer die britische "Financial Times" erklaert, "dass diese Idee unannehmbar ist".



Exklusiv
Schauspieler Lazar Ristovski, Regisseur des Films "Weisser Anzug", der in Cannes gezeigt wird

Ich kann mich nicht freuen

Auf dem diesjaehrigen 52. Filmfestival in Cannes vom 13. do 21. Mai, wird der Debuetantenfilm "Weisser Anzug" des Regisseurs, Szenaristen, Hauptdarstellers und Produzenten Lazar Ristovski im Rahmen der Kritikwoche gezeigt. Die Urauffuehrung ist am 14. Mai geplant, und danach wird er noch neun Mal vorgefuehrt werden.

- Meine Gefuehle entsprechen denen, die ich im tragikomischen Film "Weisser Anzug" versucht habe zu zeigen - gemischt, verworren. Das was wir jetzt erleben, verstaerkt den Eindruck und Erlebnis meines Films. Ich bin sicher, dass uns dieser Film in Cannes im besseren Licht zeigen wird. Und das die Welt einsieht, dass hier ein gutes und begabtes Volk lebt. Die Welt sollte einsehen, dass sie unser Verbuendeter sein und uns nicht bombardieren soll. Ich erwarte, dass der Film guten Anklang findet. Als Jan Roi, der die Filme fuer die Kritikwoche waehlte, den Film auf einer Videokasette sah, war er begeistert und sagte, dass der Film grosses Aufsehen erregen wird - sagte der Regisseur Lazar Ristovski im Telefongespraech mit "Glas", der seinen Film gerade in einem ungarischen Labor beendet.



Ashen Ataljanc auf der Szene des Nationaltheaters

Dalilah zur Ermutigung Belgrads

Belgrad - Die einstige Primaballerina des Nationaltheaters in Belgrad, Ashen Ataljanc, jetzt Solotaenzerin der Berliner Staatsoper, wird am Mittwoch und Donnerstag als Gast auf der Szene des Nationaltheaters tanzen. Sie wird in der Rolle der Dalilah im zweiten Akt des Baletts "Samson i Dalilah" Camille Saint-Saens und "Liebe Zauberin" mit Denis Kasatkin auftreten.

Ashen Ataljanc beschloss in den schwersten Augenblicken fuer unser Land, ihren Kollegen und ihrem Publikum beizustehen und sie auf diese Weise zu ermutigen und unterstuetzen. Ein grosses persoenliches Drama erlebte sie beim Besuch ihres zerstoerten Heimatortes Pancevo.

B.L.




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