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 Prvi broj izašao 15. jula 1874. u Kragujevcu
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 23. April 1999
Izdaje NIP „GLAS“ a.d.
„GLAS JAVNOSTI“ d.d.
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Beograd, Jugoslavija

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23/04/99 00:08 (GMT +01:00)

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SINA
Glas nedelje
Srpsko nasledje

Angriffe auf Doerfer in der Gemeinde Kraljevo

Kraljevi - Zwei starke Explosionen waren am Donnerstag um 12.58 im Dorf Ladjevci, nahe Kraljevo zu hoeren.

Nur einige Minuten spaeter beschossen Nato-Flugzeuge mit mehreren Raketen das Dorf Papsko Polje, in der Gemeinde Kraljevo. In diesen Angriffen gab es laut ersten Informationen weder Verletzte noch groesseren Sachschaden.



Erneute Angriffe auf Kursumlija

Kursumlija - Am Donnerstag haben Nato-Flugzeuge erneut die Umgebung von Kursumlija bombardiert. Laut Angaben des Informationsdienstes, wurde zwei Mal um 10 Uhr das Dorf Merdare angegriffen, in dem es keine Militaerobjekte gibt.

Um 10.15 Uhr fielen zwei Raketen auf das Dorf Vasiljevac, waehrend um 12.45 Uhr zwei starke Detonationen in Kursumlija zu hoeren waren, wobei der Angriffsort noch nicht festgestellt wurde.

Laut Angaben des lokalen Medizinischen Zentrums, gab es keine Toten und Verletzten.



Nato-Flugstreitkraefte bombardierten am 29. Tag Belgrad, Valjevo, Novi Sad und Pristinu

In Valjevo wurden Zivile verletzt

Nato-Flugstreitkraefte bombardierten am 29. Tag seit Beginn des Angriffs auf Jugoslawien die Umgebung von Belgrad, Valjevo, Novi Sad und Pristina. Der Sachschaden ist riesig. In Valjevo wurden einige Personen verletzt, als die Fabrik "Krusik" zum fuenften Mal beschossen wurde. Dabei wurden naheliegende Siedlungen, der Bahnhof und das Krankenhaus beschaedigt.

 

Residenz des jugoslawischen Praesidenten zerbombt

Um 3.15 Uhr wurde die Residenz des jugoslawischen Praesidenten Slobodana Milosevic in der Strasse Uzicka 15 im Belgrader Stadtteil Dedinje beschossen. Der jugoslawische Praesident und seine Familie hielten sich im Augenblick des Angriffs nicht im Gebaeude auf, das vollkommen vernichtet wurde.

 

Am Donnerstag um 00.45 Uhr wurde der Flugplatz in Batajnica mit 20 Raketen beschossen. In Novi Sad war um 00.34 Uhr eine dumpfe Detonation zu hoeren, und danach sah man Flammen in Richtung Fruska Gora. Die weitere Umgebung von Pristina war Ziel der Nato-Angriffe am Donnerstag zwischen 10 und 15 Uhr als um 50 Raketen auf dieses Gebiet fielen.

Nach dem Bombardement des Fluechtlingslagers bei Djakovica, in dem 10 Personen getoetet und um 20 verletzt wurden, wurden fuenf Leichen identifiziert, darunter eines siebenjaehrigen Jungens. In diesem Fluechtlingslager lebten Serben, die in 1995 aus Kroatien vertrieben wurden.

Laut neuesten Nachrichten wurden am Donnerstagmorgen Kursumlija, Kraljevo, Novi Sad und Krusevac beschossen.



Nato-Raketen trafen am Donnerstagmorgen die Residenz des jugoslawischen Praesidenten

Villa der Familie Acovic zerbombt

Eines der schoensten Gebaeude in Belgrad baute der bekannte Ingenieur Acovic in 1933

Belgrad - Nato-Raketen vernichteten am Donnerstagmorgen die Residenz des jugoslawischen Praesidenten in der Uzicka Strasse 15, im vornehmen Belgrader Stadtteil Dedinje.

Um vier Uhr morgens waren ein paar starke Detonationen zu hoeren, erzaehlten die Augenzeugen. Der jugoslawische Praesident und seine Familie hielten sich im Augenblick des Angriffs nicht im Gebaeude auf. Praesident Milosevic zog in die ehemalige Residenz von Praesident Tito, die jahrelang nach seinem Tode leerstand, nachdem sie in Dezember 1997 gruendlich renoviert wurde.

Eines der schoensten Gebaeude in Belgrad errichtete der bekannte Ingenieur Aleksandar Acovic in 1933. Der Besitzer einiger Bergwerke hat auf seinem Grundstueck in der Rumaenischen Strasse 15 eine ausserordenlich schoene einstoeckige Villa gebaut.

Vor dem II Weltkrieg wurde im Garten der Villa eines der sichersten Luftschutzkeller angelegt, in dem unmittelbar nach dem deutschen Bombardement in April 1941 die erste Regierungssitzung des Generals Dusan Simovic stattfand. Ende April 1941 zog der Zivilkommandant Serbiens Franz Neuhauser in dieses Haus ein.

Kurz danach, bezog es Feldmarschall Alexander Lehr, Kommandant fuer Suedosten des Dritten Reichs bezogen. Nach der Befreiung in Oktober 1944 befand sich in dieser Villa der Stabsitz der I Armeegruppe, und bereits am 23. Oktober 1944 zog Josip Broz Tito ein.

Im Januar 1946 wurde die Haelfte des Hauses sequestriert und zwei Jahre spaeter wurde mit den zwanzigjaehrigen Erben ein Verkauftsvertrag im zu jener Zeit belanglosen Betrag von einer Million Dinar geschlossen.

Anfang der sechziger Jahre wurde das Komplex renoviert, wobei die Kueche, Garage, das grosse und kleine Museum, Hilfsgebaeude und der Bunker, den Lehr waehrend des Krieges erbaut hatte, abgerissen wurden. Parallel dazu, wurden neue Objekte gebaut, hauptsaechlich unterirdische.

Nach eigenem Wunsch, wurde Josip Broz Tito auf dem Anwesen in Uzicka Strasse beerdigt. Anfang der neunziger Jahre wurde eine grosse Mauer gebaut, die die Grabstaette von der Villa koerperlich trennte.



Jugoslawiens Praesident Slobodan Milosevic im Interview dem Fernsehsender CBS

Verhandlungen nur nach Einstellung der Aggression

Fuer albanische Fluechtlinge ist das verdammte Bombardement schuldig, und nicht ethnische Saeuberungen

Huston - Der jugoslawische Praesident Slobodan Milosevic erklaerte, dass Kosovo-Verhandlungen "sehr schnell" wiederaufgenommen werden koennen, aber nur nach Einstellung der Nato-Angriffe. Im Interview dem Fernsehen CBS sagte Milosevic, dass er keine Vertreibungspolitik der ethischen Albaner fuehrt und betonte, dass fuer die Fluechtlingswelle vom Kosovo das "verdammte Bombardement" schuld ist, und nicht ethnische Saeuberungen.

Im Interview, gefuehrt von Ron Hatchett, dem Militaerexperten des Senders KHOU aus Huston, im CBS-Netz, mit dem jugoslawischen Praesident in Belgrad, betonte Milosevic, dass die Politik unseres Landes, weder seine eigene Politik, niemals die Vertreibung irgendwelcher Buerger Jugoslawiens aus irgendeinem Landesteil (befuerwortete).

- Sie wissen, dass es vor dem 24. Maerz, als sie mit ihrem verdammten Bombardement und ihrer schmutzigen Aggression gegen dieses Land begannen, keinen einzigen Fluechtling gegeben hat. Als die Bombardierung begann, erschienen Fluechtlinge, natuerlich als Ergebnis des Bombardements, und das wissen alle - fuegte er hinzu.

Der jugoslawische Praesident sagte ebenfalls, dass die drei US-Soldaten, die auf jugoslawischen Gebiet verhaftet wurden, gesund sind und man sie gut behandelt, wobei er sagte das Rot-Kreuz-Vertreter die gefangenen US-Soldaten besuchen koennen.

- Das sieht die Genfer Konvention vor. Das Rote Kreuz hat das Recht sie zu besuchen... Wenn es eine Rot-Kreuz-Mission gemaess der Genfer Konvention gibt, koennen sie sie besuchen - sagte Milosevic.

In diesem Zusammenhang sagte er, dass Mitarbeiter internationaler Hilfswerke Jugoslawien aus Angst vor dem Bombardement verlassen haben, und nicht weil sie vertrieben sind, und sie seien jederzeit willkommmen.

Der Praesident der BR Jugoslawien sagte, dass er das Interview gegeben hat um "der US-Oeffentlichkeit zu erklaeren um welches Problem es hier geht".

- Ihre Regierung fuehrt zwei Kriege gegen Jugoslawien, gegen unser Volk. Einen militaerischen und einen Medienkrieg, oder wenn sie wollen, einen Propagandakrieg - sagte er.

Wie er sagte, das Propagandaziel ist "in den USA eine - natuerlich kuenstliche - oeffentliche Meinung zu schaffen, die die durchgefuehrte Aggression nachtraeglich unterstuetzen soll ".



UN-Generalsekretaer Kofi Annan

UN uebernimmt Initiative

Bonn - Am Donnerstag sagte UN-Generalsekretaer Kofi Annan, dass eine Bewilligung fuer die eventuelle internationale Militaeranwesenheit in Kosovo seiner Meinung nach von der Weltorganisation angefordert werden wird.

- In Gespraechen mit Regierungschefs wurde klar, dass wenn jemand internationale Truppen nach Kosovo schicken moechte, es einer Bewillingung des Sicherheitsrates bedarf - sagte Annan dem deutschen Rundfunksender DFL, wobei er hinzufuegte, dass die Un allem Anschein nach die wesentliche Rolle bei der Suche einer politischen Loesung fuer die suedliche serbische Provinz spielen wird.

- Der Sicherheitsrat wird ebenfalls bei der Durchfuehrung irgendeiner Kosovo-Uebergangsloesung unumgaenglich sein... Wir muessen jede Moeglichkeit fuer eine diplomatische Loesung suchen und finden - betonte der UN-Generalsekretaer Kofi Annan.



Freier Luftraum Bulgariens fuer Nato

Sofia - Das bulgarische Verfassungsgericht hat am Donnerstag beurteilt, dass die Verfassung die Oeffnung des bulgarischen Luftraums fuer Nato ohne Parlamentszustimmung zulaesst. In der Beurteilung des Verfassungsgerichts wird angefuehrt, dass ratifizierte internationale Vertraege, d.h. der Vertrag ueber den Beitritt Bulgariens dem Programm "Partnerschaft fuer Frieden", das die Durchfahrt oder Aufenthalt auslaendischer Truppen in Bulgarien vorsieht, keine weitere Parlamentszustimmung mit jedem einzelnen Transit oder Ueberflug der Nato-Streitkraefte ueber das bulgarische Gebiet erfordern.



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